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Handgemalte Kunstwerke auf jeder MOGLi Verpackung

– ein Interview mit der Künstlerin Michaela Surner

Das knuffige Nilpferd, die stolze Löwin und der lustige Papagei: Diese und weitere Tierabbildungen machen die Verpackungen von MOGLi zu kleinen Kunstwerken. Denn die Tiere wurden allesamt von der Künstlerin Michaela Surner von Hand gemalt. Wie viel Leidenschaft und Liebe in jedem Bild steckt und warum MOGLi besonders gut zu der Philosophie der niederbayrischen Frohnatur passt, hat sie im Interview verraten.

Michaela, deine Tierzeichnungen verleihen den Verpackungen von MOGLi ihren charakteristischen Charme. Wie ist es dazu gekommen?
2017 habe ich einen Anruf von Emanuel Schmock, dem Gründer von MOGLi, erhalten. Er hatte meine Tierzeichnungen im Internet entdeckt und wollte mir die Idee für die Verpackungen vorstellen. Erst einmal war ich total überrascht. Aber nachdem ich mir die Marke genauer angesehen hatte, wusste ich: Das passt. Und dann ging es auch direkt mit den ersten Zeichnungen los.

Weißt du noch, welches Tier du als erstes für uns gemalt hast? 
Ja, das war ein Bär. Er ist auf den Kokos Keksen und dem Quetschie Blaubeere Banane zu sehen.

Und wie läuft so ein Auftrag konkret ab?
Am Anfang gibt es meistens eine grobe Idee davon, welches Tier in welcher Position gezeichnet werden soll. Als Grundlage schicken eure Grafik und ich uns dann gegenseitig Tierabbildungen hin und her und tauschen uns viel aus. Die Vorgespräche sind wichtig, um jeden Tier seinen einzigartigen Ausdruck zu verleihen. Eines haben dabei alle Tiere gemeinsam: Sie haben eine positive Ausstrahlung und Körpersprache. 

Das passt auch besonders gut zu deiner Kunst, oder?
Ja genau. Ich bin sehr naturnah auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen und stand immer schon in enger Verbindung zu Tieren. In meinen Bildern versuche ich, viele Emotionen in den Blicken der Tiere einzufangen und damit positive Gefühle bei den Betrachter:innen zu wecken. Diese Positivität ist auch für MOGLi als Kindermarke wichtig. Das war auch der Grund, weswegen wir uns für Aquarellfarbe entschieden haben.

Kannst du erklären, warum sich Aquarellfarben besonders gut eignet?
Die Besonderheit bei Aquarellbildern ist, dass das Bild langsam aufgebaut werden muss und sich irgendwann nicht mehr übermalen lässt. Das ist bei Acrylfarbe zum Beispiel anders. Aquarellbilder sind daher Momentaufnahmen, die irgendwann nicht noch weiter verbessert werden können. Sie wirken dadurch aber auch besonders leicht und freundlich.

Hast du denn selbst Zeichnungen, die du lieber magst als andere?
In jeder Zeichnung steckt wirklich viel Leidenschaft. Wenn ich nach Tagen ein Bild beende, fühle ich mich immer damit verbunden. Die Tiermalerei ist einfach das, was mich jeden Tag bewegt und ich bin sehr stolz, für MOGLi malen zu dürfen. Aber mein absoluter Favorit ist das Nilpferd, weil es besonders lieb schaut und so gutmütig wirkt.

Jedes Kunstwerk auf den Verpackungen von MOGLi ist ein Unikat. (Foto: Michaela Surner)

Wann hast du dein Talent für die Malerei entdeckt?
Wie viele Maler:innen habe ich schon in der Kindheit angefangen, sehr viel zu malen. Das gehörte einfach immer schon zu mir dazu. Ich habe dann verschiedene Kurse belegt und mich in Kunstakademien weitergebildet. Denn die Malerei ist für mich auch ein Handwerk: Wenn ich etwas auf Papier bringen möchte, muss ich vorher wissen, mit welcher Art und Weise ich das am besten schaffen kann.

Welchen Tipp hast du für Eltern, die auch einen künstlerischen Drang bei ihren Kindern entdecken?Wenn eine Begabung erkannt wird, dann sollte das unbedingt gefördert werden, weil es so stark zu der Persönlichkeit dazugehört. Ich biete zum Beispiel Ferienprogramme für Kinder an – die gibt es eigentlich in jeder Region. Aber auch ein Malbuch, schöne Stifte oder Farben geben Kindern das Gefühl, sich entfalten zu können.

Vielen Dank Michaela Surner für das Interview.

Erfahre mehr über Michaela auf ihrer Website, Instagram, Facebook oder kontaktiere sie per Mail

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